Welche Eigenschaften hat kanadische Douglasie?
Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) ist ein immergrüner Baum, der vor allem an der Westküste Nordamerikas heimisch ist. Das Holz der kanadischen Douglasie zeichnet sich durch seine hohe Qualität und Vielseitigkeit aus. Im Gegensatz zu Douglasien aus anderen Regionen, bietet die kanadische Douglasie oft eine besonders hohe Dichte und gleichmäßige Struktur.
Die unschlagbaren Vorteile der kanadischen Douglasie
Festigkeit und Stabilität: Kanadische Douglasie ist ein sehr festes und stabiles Holz. Es ist widerstandsfähig gegen Verformungen und Risse, was es ideal für tragende Konstruktionen macht.
Hohe Tragfähigkeit: Dank ihrer Festigkeit kann die Douglasie hohe Lasten tragen. Das macht sie zu einem beliebten Material im Holzbau, beispielsweise für Balken, Pfetten und Deckenbalken.
Natürliche Dauerhaftigkeit: Douglasie ist von Natur aus relativ dauerhaft und widerstandsfähig gegen Pilzbefall und Insekten. Eine zusätzliche Imprägnierung kann die Lebensdauer des Holzes noch verlängern, ist aber oft nicht zwingend erforderlich.
Wetterbeständigkeit: Kanadische Douglasie ist gut für den Außenbereich geeignet. Sie verträgt Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen gut, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Terrassen und Fassadenverkleidungen macht.
Schöne Optik: Das Holz der Douglasie hat eine warme, rötlich-braune Farbe und eine attraktive Maserung. Es verleiht jedem Projekt eine natürliche und einladende Atmosphäre.
Gute Bearbeitbarkeit: Trotz ihrer Festigkeit lässt sich die Douglasie gut bearbeiten. Sie lässt sich sägen, hobeln, fräsen und schleifen, was die Verarbeitung erleichtert.
Nachhaltigkeit: Kanadische Douglasie stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das bedeutet, dass bei der Holzwirtschaft auf den Schutz der Umwelt und die Erhaltung der Wälder geachtet wird.
Vielseitigkeit: Ob im Innen- oder Außenbereich, für tragende Konstruktionen oder dekorative Elemente – die kanadische Douglasie ist ein echtes Multitalent und kann für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden.
Die von uns verwendete kanadische Douglasie stammt aus ausgewählten Regionen Kanadas. Die dort vorherrschenden Klimabedingungen garantieren eine sehr feinjährige und feinastige Qualität, die nicht mit der europäischen Ware vergleichbar ist. Nach DIN EN 350 wird die kanadische Douglasie in die Dauerhaftigkeitsklasse 3 eingeteilt und hat ein Gewicht von bis zu 600 kg/m₃ bei 18 % Holzfeuchte. Neben der optischen ähnlichkeit zur sibirischen Lärche überzeugt die kanadische Lärche mit einem Gewicht von 575-650 kg/m₃ bei 18 % Holzfeuchte und einer Einordnung in die Dauerhaftigkeitsklasse 3. Die Holzfeuchte gibt an, wie viel Wasser das Holz im Verhältnis zu seiner Trockenmasse enthält. Die Dauerhaftigkeit beschreibt die Widerstandsfähigkeit des Holzes gegen biologische Schädlinge wie Pilze.
Ob für den Bau von Terrassen, Fassaden oder anderen Projekten – die kanadische Douglasie bieten eine hervorragende Kombination aus Haltbarkeit, Schönheit und Nachhaltigkeit. Durch ihre vielen Vorteile sind sie ideal für den Einsatz im Innen- und Außenbereich.
Das Nadelholz ist sehr fest und elastisch. Das rötlich-gelbbraune Holz ist auch ohne zusätzliche Behandlung ausreichend witterungsbeständig und resistent gegen Pilze und Insekten. Eine zusätzliche Behandlung mit Douglasien-öl verbessert die Eigenschaften der Terrassendielen und kann die Nutzbarkeit des Holzes um einiges verlängern.
Passende Pflege für lange Nutzbarkeit
Um den witterungsbedingten Alterungsprozess und die natürliche Vergrauung der Dielen aus Douglasie zu verlangsamen, sollten die Terrassen regelmäßig abgefegt werden. Es empfiehlt sich bei Wunsch oder Bedarf ein bis zweimal im Jahr die gesamte Oberfläche mit einem Terrassenöl zu behandeln. Das verhindert die Wasseraufnahme und reduziert so die natürlichen Größenschwankungen durch Aufquellen. Die Douglasien-Dielen sollten erst ca. einen Monat nach der Verlegung das erste Mal geölt werden.
Allgemeiner Handelsname: Douglasie
Botanische Bezeichnung: Pseudotsuga menziesii Familie: Pinaceae
Kurzzeichen nach DIN 4076 Teil 1: DG/DGA
weitere Namen: Douglas-Fichte, Douglas-Tanne (Fehlnamen) Verbreitung: Westen Nordamerikas
Baum- und Stammbeschreibung
- 30 bis 50 m hoch
- Durchmesser bis 120 cm
- sehr raschwüchsig und widerstandsfähig gegen Rinden- und Stammverletzungen
Holzbeschreibung
- frühzeitige Verkernung
- Aussehen sehr ähnlich zu Lärche
- auffällige Streifen bzw. Flader
- Kernholz: rötlich braun (nachdunkelnd)
- Splintholz: gelblich
- Zuwachszonen: breite Frühholzzonen
Eigenschaften
- gute natürliche Dauerhaftigkeit - hart, fest, elastisch
- mäßig schwindend Rohdichte: 0,49 Druckfestigkeit (N/mm²): 43-68 Zugfestigkeit (N/mm²): ~105 Biegefestigkeit (N/mm²): 68-89 Härte (N/mm²): ~50
- E-Modul (N/mm²): 11200-13500 Stehvermögen: gut Bearbeitbarkeit: unterschiedlich
Verwendung
Bau- und Konstruktionsholz, Außenfassaden, Dachüberstände, Balkone, Garagentore, Möbelbau, Innenausstattung, Wand- und Deckenverkleidung, Türen, Fenster, Fußböden, Treppen
Welche Eigenschaften hat die Thermokiefer – Thermostar
Was bedeutet Thermoholz? Thermisch modifiziertes Holz (englisch: TMT= Thermallly Modified Timber) ist das Endprodukt einer Hitzebehandlung von Holz (z. Bsp. Esche oder Kiefer) auf mindestens 160°C, während gleichzeitig Sauerstoffmangel herrscht. Hierdurch erhält das Holz einen dunkleren Farbton. Gleichzeitig wird durch diese Thermobehandlung die Resistenz gegen Schimmel, Pilze und Schädlinge erhöht. Auch ist die Aufnahmefähigkeit von Wasser sehr verringert. Typisch ist auch der leicht rauchige Geruch, den das behandelte Holz in der ersten Zeit verströmt. Thermo Laubholz (Thermo-Esche) ist dabei immer härter als Thermo-Nadelholz (Thermo-Kiefer).
Durch die Thermobehandlung erhöht sich die Dauerhaftigkeitsklasse des Holzes und liegt z. Bsp. bei der Thermo-Esche dann bei 1-2. Durch die thermische Behandlung hält eine Terrasse aus Thermoholz je nach Bewitterung und Standort bis zu 30 Jahre.
Terrassendielen aus Thermoholz sind eine ganz besondere Art von Holzprodukten, die speziell für den Einsatz im Freien, insbesondere für Terrassen behandelt werden. Thermoholz wird durch einen thermischen Prozess hergestellt, der es widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen, Insekten und Fäulnis macht.
Thermoholz: Die umweltfreundliche und ressourcenschonende Variante der Terrassendiele
Thermisch behandeltes Holz erreicht eine Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft gegenüber den Unbilden der Natur, die sonst nur Harthölzer wie Robinie oder solche aus den tropischen Regenwäldern erreichen. Die herkömmliche Kiefer wird nach der Behandlung zu Thermo-Kiefer, genauso wie Thermo-Esche Ihre Terrasse auf ein neues Qualitätslevel hebt. Werfen Sie einen Blick in unsere Online-Shop. Wenn Sie die thermische Behandlung interessiert, wie heimische Hölzer zu Thermo-Holz werden, erfahren Sie dies weiter unten auf dieser Seite.
Passende Pflege für lange Nutzbarkeit
Um den witterungsbedingten Alterungsprozess und die natürliche Vergrauung der Dielen aus Douglasie zu verlangsamen, sollten die Terrassen regelmäßig abgefegt werden. Es empfiehlt sich bei Wunsch oder Bedarf ein bis zweimal im Jahr die gesamte Oberfläche mit einem Terrassenöl zu behandeln. Das verhindert die Wasseraufnahme und reduziert so die natürlichen Größenschwankungen durch Aufquellen. Die Douglasien-Dielen sollten erst ca. einen Monat nach der Verlegung das erste Mal geölt werden.
Alle Vorteile auf einen Blick
Hohe Haltbarkeit:
Durch den thermischen Prozess wird das Holz auf natürliche Weise verändert, wodurch es widerstandsfähiger gegenüber Fäulnis und Insekten wird. Dies bedeutet, dass Terrassendielen aus Thermoholz länger halten und weniger anfällig für Schäden durch Feuchtigkeit sind.
Geringe Wasseraufnahme:
Thermoholz hat eine geringere Wasseraufnahme als unbehandeltes Holz, was bedeutet, dass es weniger dazu neigt, sich bei Feuchtigkeit auszudehnen und zu schrumpfen. Dadurch bleibt die Form und Struktur der Terrassendielen stabiler.
Verbesserte Farbstabilität:
Der thermische Prozess verändert die Farbe des Holzes und verleiht ihm oft eine dunklere, gleichmäßigere Farbtönung. Dies trägt dazu bei, dass die Terrasse länger attraktiv aussieht und weniger anfällig für Verfärbungen und Verblassen ist.
Umweltfreundlichkeit:
Die Herstellung von Thermoholz erfordert normalerweise keine chemischen Behandlungen oder Holzschutzmittel, was es zu einer umweltfreundlichen Wahl macht. Der Prozess verwendet stattdessen hohe Temperaturen und Dampf.
Gute Bearbeitbarkeit:
Obwohl Thermoholz fester ist als unbehandeltes Holz, bleibt es immer noch relativ leicht zu bearbeiten. Sie können es sägen und bohren, um Ihre gewünschte Terrassendielenform zu erhalten.
Nachhaltigkeit:
Viele Hersteller von Thermoholz verwenden nachhaltig bewirtschaftete Wälder als Rohstoffquelle. Dies trägt dazu bei, die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Esche, Kiefer oder Fichte sind typische Holzarten für die thermische Modifizierung. Abhängig vom Hersteller können die genauen Eigenschaften von Thermoholz variieren. Sie denken über Terrassendielen aus Thermoholz nach? Dann hilft ein Blick in die genaue Produktbeschreibung. Sie klärt über die Produkteigenschaften und die Herkunft des Holzes auf.
Dauerhaftigkeit
Mit der Dauerhaftigkeitsklasse 2 steht Thermostar mit den Tropenhölzern wie Bankirai oder Garapa auf Augenhöhe.
Produktion
Der thermische Prozess zur Herstellung von Thermoholz, auch als Wärmebehandlung oder Thermomodifikation bezeichnet, umfasst die kontrollierte Erhitzung von Holz in speziellen öfen oder Kammeranlagen. Dieser Prozess wird in mehreren Schritten durchgeführt und kann je nach den gewünschten Holzeigenschaften variieren. Hier folgt eine grundlegende Beschreibung des thermischen Prozesses in der Abfolge von Trocknung, Erhitzung, Sauerstoffreduktion und Abkühlung.
Trocknung:
Zunächst wird das Rohholz getrocknet, um Feuchtigkeit zu entfernen. Dies ist wichtig, da das Holz während des Erhitzungsprozesses nicht zu viel Feuchtigkeit enthalten darf.
Erhitzung:
Das getrocknete Holz wird in einen Ofen oder eine Kammer gelegt, in der es kontrolliert erhitzt wird. Die Temperaturen variieren, können aber typischerweise zwischen 160°C und 260°C liegen. Die genaue Temperatur hängt von der gewünschten Endqualität des Thermoholzes ab.
Sauerstoffreduktion:
Während des Erhitzungsprozesses wird der Sauerstoffgehalt in der Kammer reduziert oder es wird Stickstoffgas zugeführt, um eine Oxidation des Holzes zu verhindern. Dies verhindert, dass das Holz verbrennt oder sich zersetzt.
Zeit und Temperatur:
Die Dauer, für die das Holz erhitzt wird, variiert ebenfalls und kann mehrere Stunden betragen. Die Kombination aus Temperatur und Zeit beeinflusst die endgültigen Eigenschaften des Thermoholzes.
Abkühlung:
Nachdem das Holz ausreichend erhitzt wurde, wird es langsam abgekühlt, um Spannungen und Verformungen zu minimieren.
Der thermische Prozess bewirkt chemische und strukturelle Veränderungen im Holz. Diese Veränderungen führen zu den charakteristischen Eigenschaften von Thermoholz, darunter eine erhöhte Resistenz gegenüber Fäulnis, Insekten und Verrottung. Darüber hinaus kann das Holz eine dunklere Farbe und eine gleichmäßigere Textur entwickeln. Die exakten Parameter des thermischen Prozesses variieren von Hersteller zu Hersteller sowie von der Holzart und den gewünschten Ergebnissen. Thermoholz wird üblicherweise für den Einsatz im Außenbereich verwendet, einschließlich Terrassendielen und Fassadenverkleidungen, aufgrund der verbesserten Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber den Elementen.
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Hinweis: Für Sonderwünsche wie WPC, andere Holzarten oder gar einen eigenen Belagwunsch, sprechen Sie uns gerne an.

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